Geopark-Schule

Am Dienstag, 12. Juli 2022 wird die Parkschule Essingen zur Geopark-Schule des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb.

Der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb umfasst die zehn Alb-Landreise und erstreckt sich mit rund 6.200 km2 über die gesamte Schwäbische Alb. Die Karstlandschaft der Schwäbischen Alb ist einzigartig. Ihr erdgeschichtliches Erbe ist einmalig. Das hat die UNESCO veranlasst, dem Gebiet 2015 ihr Qualitätssiegel zu verleihen und in die Liste der bedeutendsten Naturlandschaften der Welt aufzunehmen. Es gibt in Deutschland noch fünf weitere UNESCO Global Geoparks. Weltweit sind es derzeit 161.

Aufgabe des UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb ist, die geologische Bedeutung der Alb im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, Menschen für Erdgeschichte zu begeistern und das Erbe sowie den Lebensraum zu erhalten. Mit dieser Zielsetzung werden Projekte in den Bereichen nachhaltige Regionalentwicklung, Geotourismus, Geo- und Umweltbildung, Geotopschutz und Besucherlenkung (Geopoints) realisiert. Der Geopark Schwäbische Alb betreut ein Netzwerk von 28 Infostellen, darunter Schauhöhlen, Museen, Naturschutzzentren und Bildungseinrichtungen. Zum Geopark-Netzwerk gehören außerdem fast 40 Geopoints (ausgezeichnete Geotope oder Orte, wo man Erdgeschichte erleben kann), zahlreiche Natur-, Höhlen- und Landschaftsführer und Geopark-Schulen. Sie alle sind Botschafter des Geoparks.

(Quelle: https://geopark-alb.de/de/info-service/ueber-uns/ )

Info zur Geopark-Schule in diesem Flyer.

Klassenzimmer Geopark

Der Geopark Schwäbische Alb ist für Schulen aller Art ein attraktiver außerschulischer Partner. Die abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb bietet vielfältige Lern- und Erfahrungsorte. Auf spannenden Exkursionen unter fachkundiger Führung lernen die Kinder und Jugendlichen die Region kennen und das Interesse für Natur und Landschaft wird geweckt.

Die zahlreichen Partner des Geoparks wie etwa Landschaftsführer, Experten aus den Infostellen oder Steinbruchunternehmen öffnen den Schulen Lernorte, die sonst nicht zugänglich sind. Steinbrüche oder Höhlen als Klassenzimmer im Grünen bieten intensive Naturerlebnisse, wo ein erlebnisorientiertes Lernen mit Herz und Hand möglich ist. Dabei lassen sich geo- und naturkundliche Themen genauso aufgreifen wie Themen zu Kultur und Wirtschaft, wie etwa die nachhaltige Rohstoffgewinnung in Abbaustätten.

Was zeichnet eine Geopark-Schule aus?

Grundgedanke ist es, Kindern und Jugendlichen auf bildungsplanorientierter Basis, Themen aus den Bereichen Erdgeschichte, Natur und Kultur, Wirtschaft und Umwelt mit außerschulischen Partnern zu vermitteln. Im Unterricht oder auf erdgeschichtlichen Exkursionen lernen sie ihre Region kennen, identifizieren sich mit dieser und erkennen, welche Verantwortung unsere Gesellschaft für Natur und Landschaft hat.

Die Bildungsinhalte sind mit dem gültigen Bildungsplan des Landes abgestimmt und können je nach Thema fächerübergreifend vermittelt werden. Das Lernen erfolgt überwiegend erlebnisorientiert und im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Auszeichnung wird für eine Dauer von drei Jahren vergeben. Nach erfolgreicher Begutachtung wird die Auszeichnung für weitere drei Jahre vergeben.