Kl. 3a: Ausflug in den Brenzpark mit Besuch des Grünen Klassenzimmers

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb zeigt Schülern wie richtig kompostiert wird

Begeistert suchten die 22 Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse und ihre Lehrerin Karin Geiger die Kleintiere im Kompost. Asseln, Tausendfüßler, Mistwürmer oder Spinnen wurden in den Becherlupen ganz genau beobachtet. Die Becherlupen hat Lothar Hänle vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mitgebracht, der unter anderem auch für die Umweltbildung tätig ist. Als wichtiges Komposttier wurde der Mistelwurm vorgestellt. Denn dieser hilft, den Kompost zu belüften. Und da seine Wurmgänge wie Schwämme wirken, erhöht er so auch die Fähigkeit des Bodens Wasser zu speichern. Zudem durchmischt der Wurm den Kompost. Und verbessert so die Struktur des Komposthaufens. Nach der Passage des Wurmdarms können dann viel mehr organische Verbindungen an Tonminerale gebunden werden. Das verbessert wiederum die Qualität des Bodens ganz entscheidend. Stickstoffreiche Materialien wie Brennnesseln und Kaffeefilter sind geradezu Leckerbissen für den Wurm. Dass der längste Regenwurm in Australien lebt und zwischen eineinhalb und zwei Metern lang werden kann - bei einem Durchmesser von etwa acht Zentimetern - war für die Kinder auch neu und spannend zu hören.
Natürlich wurde den Kindern auch erklärt, was alles kompostiert werden kann.
Nach dieser sehr gelungenen Aktion durften die Kindern noch auf dem Spielpatz spielen und sich bei den Wasserspielen austoben. Vor der Heimfahrt bekamen die Schüler/innen noch ein leckeres Eis.