Modellversuch: Virtueller Landtagsbesuch der Kl. 10a

Parkschule Essingen bei Pilotprojekt des Landtags

Normalerweise sind regelmäßig Klassen aus Baden-Württemberg bei Sitzungen des Landtages zu Gast. Doch Schulklassenbesuche im Landtag sind derzeit wegen Corona nicht möglich.

In einem Modellversuch testen am kommenden Mittwoch 14. Oktober die Referenten für Öffentlichkeitsarbeit zusammen mit Lehrer Steffen Dilek und der Klasse 10a der Parkschule Essingen, ob ein „virtueller“ Landtagsbesuch mittels Webcam und Bildschirm möglich und durchführbar ist. Die Klasse verfolgt live eine Plenarsitzung, welche von den zuständigen Mitarbeitern des Landtags per Videoübertragung kommentiert wird. Auch sind die Schülerinnen und Schüler visuell und akustisch zugeschaltet und können Fragen direkt an die Mitarbeiter stellen.

Die Klassenräume der Parkschule sind dafür optimal ausgestattet. Mit den Multimediadisplays, Webcam und unter Einsatz der Tablets hoffen wir auf gute Erfahrungen und einen Erfolg dieser Aktion.

Aus der Website des Landtages Baden-Württemberg:

Erster digitaler Besuch am Plenartag

Coronabedingt dürfen derzeit an Plenartagen keine Besuchergruppen mehr in den Landtag – zuvor waren es Dutzend. Vor allem Schulklassen. Deshalb hat sich der Besucherdienst ein neues Format ausgedacht: den digitalen Plenartagsbesuch. Am Mittwoch, 14. Oktober 2020, macht die zehnte Klasse einer Essinger Schule den Auftakt und besucht den Landtag – ohne sich aus ihrem Klassenzimmer zu bewegen. Das rund einstündige virtuelle Besuchsprogramm sieht eine Einführung des Besucherdiensts in Aufgabe und Arbeitsweise des Parlaments vor. Landtagspräsidentin Muhterem Aras lässt es sich nicht nehmen und begrüßt die digitale Premieren-Klasse persönlich: "Ich wünsche euch einen spannenden Einblick, auch wenn er nur digital ist." Aras berichtete über ihre Aufgaben: "Das Schönste für mich ist, dass man an grundsätzlichen Themen überparteilich arbeiten kann." Im Anschluss verfolgen die Schülerinnen und Schüler die Plenarsitzung per Livestream. Wie es einfach zum Programm an einem Plenartag dazugehört. Nur dieses Mal eben nicht vor Ort. Zum Schluss gibt es noch die Möglichkeit Fragen zu stellen und ein Feedback zu geben.